Do

08

Jun

2017

Mittelbayerischer Verlag sucht den Dialog mit den Lesern

Etwa 75 Gäste haben am Mittwochabend im Verlagsgebäude der Mittelbayerischen Zeitung in einer Leserkonferenz mit der Redaktion darüber diskutiert, was guten Journalismus ausmacht. Die Veranstaltung ist Teil der Glaubwürdigkeitskampagne des Medienhauses und war die erste ihrer Art in der Geschichte des Verlags.

 

In dem rund zweistündigen Gespräch stellten sich Vertreter der Redaktion, etwa Chefredakteur Manfred Sauerer, die Leiter der überregionalen Redaktion, Claudia Bockholt und Christian Kucznierz, oder der Social-Media-Verantwortliche Mathias Wagner, der Kritik der Leser und erklärten redaktionelle Entscheidungen und Prozesse. Geladen waren als Gäste explizit auch Kritiker der Redaktion. Moderiert wurde der Abend von den Redakteuren Jana Wolf und Katrin Wolf.

 

Neben Kritik äußerten sich die Gäste aber auch positiv über die Arbeit der Redaktion. Einige Leser sprachen sogar Dank aus für die Ende April gestartete Kampagne, die zeige, dass das Medienhaus seiner Verantwortung als Leitmedium für die Region nachkomme. Zu Wort kamen auch die Schriftstellerin Andrea Maria Schenkel und Clemens Prokop, Direktor des Amtsgerichts Regensburg und Präsident des Deutschen Leichtathletikverbands, die neben anderen Prominenten aus der Region der Kampagne ihr Gesicht geliehen hatten. Mit dem suspendierten Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs befand sich ein weiterer Prominenter im Publikum, der sich allerdings nicht zu Wort meldete. Gegen Wolbergs wird wegen Bestechlichkeit ermittelt.

 

Eine Fortsetzung des Formats der Leserkonferenz ist angedacht.

 

Weitere Informationen und alle Inhalte der Glaubwürdigkeitskampagne der Mittelbayerischen finden Sie unter www.mittelbayerische.de/glaubwuerdigkeit

 

Do

16

Mär

2017

NDR-Bericht über den Ombudsrat der Braunschweiger Zeitung

Thomas Roth und Joachim Hempel kämpfen in Braunschweig für die Glaubwürdigkeit des Journalismus. Als Ombudsrat der „Braunschweiger Zeitung" gehen sie täglich Beschwerden ihrer Leser nach, berichtet der NDR (ZAPP, 3:58 Minuten).

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Di

14

Feb

2017

11. VDMO-Treffen bei DPA in Berlin. Gäste willkommen!

Die Mitglieder der Vereinigung der Medien-Ombudsleute tauschen ihre Ideen und Erfahrungen regelmäßig aus und treffen sich ein- bis zweimal jährlich auch persönlich. Kollegen, die sich für unsere Arbeit interessieren, sind herzlich willkommen!

 

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Mo

30

Jan

2017

„Zeitung muss Kritik ernst nehmen“

„Es ist (…) wesentlich für eine (…) Regionalzeitung, dass sich die Leserschaft im Reklamationsfall an eine neutrale Ansprechperson wenden kann,“ sagt Andreas Z’Graggen - seit 2008 Ombudsmann der Luzerner Zeitung. Nun übergibt er das Amt an seinen Nachfolger Rudolf Mayr von Baldegg – und wagt einen Blick in die Zukunft der abonnierten Tageszeitungen. Zum Bericht

 

 

Fr

06

Jan

2017

Vom Ende der Einbahnstraße / BR-Beitrag über Leseranwälte

Leseranwälte - das sind Ombudsleute, die ein Bindeglied zwischen Redaktion und Leserschaft herstellen. Sie wurden in den USA und Skandinavien schon früh eingeführt. In Deutschland haben erst zwölf Redaktionen einen solchen Vertreter. Anton Sahlender von der Mainpost war der erste und führt die Vereinigung der Medienombudsleute an. Hier ein heute veröffentlichter Bericht vom Bayerischen Rundfunk: Vom Ende der Einbahnstraße

 

 

Mi

24

Aug

2016

VDMO-Treffen beim Hamburger Abendblatt. Gäste willkommen!

Die Mitglieder der Vereinigung der Medien-Ombudsleute tauschen ihre Ideen und Erfahrungen regelmäßig aus und treffen sich ein- bis zweimal jährlich auch persönlich. Kollegen, die sich für unsere Arbeit interessieren, sind herzlich willkommen!

 

Das nächste Treffen findet am 21. Oktober 2016 beim Hamburger Abendblatt statt  (11 bis 16 Uhr). Wer zu uns stoßen möchte: Nehmen Sie einfach Kontakt auf mit Anton Sahlender, Sprecher der Medien-Ombudsleute. E-Mail: leseranwalt@mainpost.de

 

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Di

16

Aug

2016

Respekt vor den Lesern!

„Ombudsleute sind eine gute Antwort auf den Lügenpresse-Vorwurf“, schreibt Paul-Josef Raue auf kress.de.

 

 

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Di

28

Jun

2016

Deutsche Leseranwälte tagen in Plettenberg #vdmo

Ab welchem Punkt wird Berichterstattung zur Diskriminierung? Das ist eine der Fragen, denen sich am Freitag die deutschen Leseranwälte und Leserombudsleute stellen, die zu ihrer Jahrestagung in Plettenberg zusammenkommen. Hier ein Bericht des Gastgebers Süderländer Tageblatt (geplanter ET: 28. Juni 2016).

 

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Di

03

Mai

2016

Tweets zum Tag der #Pressefreiheit

Heute ist Tag der Pressefreiheit. Hier finden Sie Tweets mit dem Hashtag #Pressefreiheit. Auf die Frage, ob er sich Sorgen um die Pressefreiheit in Deutschland mache, antwortete BDZV-Präsident Helmut Heinen: „Sorgen“ ist ein sehr massives Wort, das empfände ich als nicht angemessen. Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen die Meinungs- und Pressefreiheit nicht nur im Grundgesetz verankert ist, sondern täglich gelebt wird. Aber ich sehe schon, dass das Recht auf Pressefreiheit derzeit von vielen Seiten bedrängt wird, auch – wenn ich an die jüngste und in dieser Form völlig überflüssige Debatte über sexistische Werbung denke – aus Richtungen, aus denen das nicht unbedingt zu erwarten war.“ Zum Interview (BDZV)

 

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Mi

06

Apr

2016

VDMO-Treffen am 1. Juli 2016: Gäste willkommen!

Die Mitglieder der Vereinigung der Medien-Ombudsleute tauschen ihre Ideen und Erfahrungen regelmäßig aus und treffen sich ein- bis zweimal jährlich auch persönlich. Kollegen, die sich für unsere Arbeit interessieren, sind herzlich willkommen!

 

Das nächste Treffen findet am 1. Juli 2016 beim Süderländer Tagblatt in Plettenberg/Sauerland statt (11 bis 16 Uhr). Wer zu uns stoßen möchte: Nehmen Sie einfach Kontakt mit Anton Sahlender, Sprecher der Medien-Ombudsleute, auf. E-Mail: leseranwalt@mainpost.de

 

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Sa

28

Nov

2015

Volksstimme: Neue Internetseite der Redaktion Leser-Obmann

„Ärger mit dem Amt? Wir kümmern uns darum!“, verspricht die Redaktion Leser-Obmann der Volksstimme auf ihrer neuen Internetseite volksstimme.de/leserobmann.


Peter Wendt und Gudrun Oelze setzen sich für die Leserinnen und Leser ein, die Probleme mit Behörden, Institutionen oder Unternehmen haben. Vorrangig geht es darum, die Leserin/den Leser mit dem richtigen Ansprechpartner zusammenzubringen. Wenn möglich, wird im Zusammenwirken mit der jeweiligen Stelle eine Lösung des dargestellten Problems herbeigeführt.

Mo

31

Aug

2015

Neue Leserbotschafterin beim Hamburger Abendblatt

Seit 2009 besitzt das Hamburger Abendblatt die Institution des „Leserbotschafters“: Als Ombudsmann der Zeitung kümmerte sich Ralf Nehmzow seitdem um die gesamte Kommunikation mit den Lesern: um ihre Anliegen, Sorgen und Ärgernisse und auch um die Vermittlung zu anderen Redaktionsmitgliedern oder den Fachabteilungen der Zeitung. Nun gibt es einen Wechsel: Der Jurist und langjährige Redakteur verlässt das Hamburger Abendblatt, Abendblatt-Redakteurin Ina-Maria Nießler wird neue Leserbotschafterin. Sie wird Anfang Oktober ihre Arbeit aufnehmen.

Fr

28

Aug

2015

VDMO-Treffen in Madeburg: Gäste willkommen!

Die Mitglieder der Vereinigung der Medien-Ombudsleute tauschen ihre Ideen und Erfahrungen regelmäßig aus und treffen sich ein- bis zweimal jährlich auch persönlich. Kollegen, die sich für unsere Arbeit interessieren, sind herzlich willkommen!

 

Das nächste Treffen findet am 27. November 2015 bei der Volksstimme in Madeburg statt (11 bis 16 Uhr). Wer zu uns stoßen möchte: Nehmen Sie einfach Kontakt mit Anton Sahlender, Sprecher der Medien-Ombudsleute, auf. E-Mail: leseranwalt@mainpost.de

Mi

08

Jul

2015

Ein Lebenselement: Die Leserbriefschreiber

Von Anton Sahlender

 

Leserbriefe sollte man noch viel mehr schätzen lernen. Sie sind wertvoll. Nicht nur für Zeitungen. Folglich muss man Brief-Schreiber einfach mögen. Sie haben Bedeutung. Geben sie sich doch (noch) Mühe, ihre Gedanken zu aktuellem Geschehen beizutragen. Das heißt, sie denken erst nach, bevor sie ihre Meinung an die Zeitung schreiben. Ja, das gibt es noch. Sie greifen schließlich unter ihrem Namen öffentlich in eine Diskussion ein. Und die ist sogar ein unverzichtbarer Teil der Demokratie. Das hat das Bundesverfassungsgericht schon vor langer Zeit festgestellt. Es hat dabei eine freie Presse, zu der Leserbriefe gehören, als schlechthin konstituierend für ein freiheitlich demokratisches Staatswesen bezeichnet. Dessen Lebenselement sehen die Richter nämlich weiterhin in der ständigen geistigen Auseinandersetzung, die den Kampf der Meinungen ermöglicht. In diesem Sinne: Mitkämpfen ist erwünscht.

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Mi

08

Jul

2015

Dewezet startet Kümmererportal

Hameln. Leser, die ein Anliegen haben, können sich jederzeit an die Redaktion wenden. Doch nicht jeder sucht den direkten Weg oder meldet sich am Lesertelefon mit seinem Anliegen. Die Dewezet hat deshalb ein Kümmererportal eingerichtet.

 

Das Versprechen an die Leser: „Die Dewezet hört Ihnen zu und hilft. Sie wundern sich, warum die Bauarbeiten in ihrer Straße nicht weitergehen oder ärgern sich über den ungepflegten Grünstreifen im Ortskern? Ihre Anregungen, Sorgen und Kritik nehmen wir als Startschuss zur Recherche. Erzählen Sie uns, was Sie bewegt und wo man etwas verbessern könnte. Wir haken an den richtigen Stellen nach, suchen Antworten und beschaffen die Informationen, nach denen Sie suchen.“

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