Ausschreibung: medienethischer Preis „Medien Spiegel“ 2020 des FPS

Der Preis „Medien Spiegel" ist eine Initiative des Vereins zur Förderung der Publizistischen Selbstkontrolle e.V. (FPS) mit dem Ziel, die mediale Transparenz publizistischer Selbstkontrolle zu erhöhen und zugleich die öffentliche Wahrnehmung zu stärken. Über den „Medien Spiegel“ soll positive Aufmerksamkeit für Medienschaffende, Redaktionen oder Medienhäuser sowie zivilgesellschaftliche Initiativen erzeugt werden, die diese Selbstkontrolle verwirklichen.

 

Ausgezeichnet werden konkrete Produkte, Initiativen und Projekte, die in vorbildlicher Weise die besondere öffentliche Aufgabe der Medien thematisieren, Abweichungen davon kritisieren oder besondere Potenziale im Bereich Best Practice ins öffentliche Bewusstsein rücken. Für den Medien Spiegel 2020werden Nominierungen gesucht, über die eine unabhängige Jury von Fachleuten aus  den  Medien,  der Wissenschaft  und  Medienethik sowie zivilgesellschaftlich relevanten Initiativen entscheidet.

 

Vorschläge werden bis zum 15. November 2019 erbeten

Einreichungen in digitaler Form sollen enthalten:  Name sowie ggf.  Funktion des oder der Vorschlagenden; Name, Funktion oder Bezeichnung der vorgeschlagenen  Preisträger; eine  Begründung  für  den  Vorschlag  von max. 2000   Zeichen sowie ein Exemplar der auszuzeichnenden Leistung, ggf. auch der Berichterstattung darüber. Bitte schicken Sie den  Vorschlag  per  E-Mail an die  Vorsitzende der Jury, Dr.  Nina Köberer, unter medienspiegel@gmx.de. Für Nachfragen  können  Sie  sich ebenfalls an Frau Dr. Köberer wenden oder an den Vorsitzenden des FPS, Prof. Dr. Dr. Matthias Rath (rath@ph-ludwigsburg.de).

Seit 2016 wurde  der  Medien Spiegel  viermal  vergeben. 2016 erhielt die Hamburger Journalistin Alena Jabarine für Ihren Artikel „Kehrt um!“, der am 03.11.2015 in ZEIT  Online erschien,  den „Medien Spiegel 2016“. Im Jahr 2017 zeichnete der FPS den TV-Beitrag „Die Vertrauenskrise der Medien“ im NDR-Medienmagazin „Zapp“ aus und überreichte den Medienpreis an Bastian Berbner und Sinje Stadtlich. 2018 wurde der Preis an den Chefredakteur der Main-Post Michael Reinhard verliehen  für  den  Kommentar  “Standpunkt:  Soziale  Netzwerke  sind  keine  gute  Quelle”. Der Medien Spiegel 2019 ging für das Format “Unterm Radar” an BuzzFeed News Deutschland. Marcus Engert nahm stellvertretend für die BuzzFeed-Redaktion  und den Chefredakteur  Daniel Drepper die Auszeichnung entgegen.

 

Der Verein zur Förderung  der publizistischen  Selbstkontrolle (FPS) stellt  sich  die  Aufgabe, die öffentliche Wahrnehmung  publizistischer  Selbstkontrolle  auf Dauer  zu  stellen  und  auf  eine Verbesserung ihrer Transparenz zu drängen. Mehr Informationen zum FPS finden Sie unter publizistische-selbstkontrolle.de