Vereinsgründung der Medien-Ombudsleute

Am 27. April 2018 erfolgt in den Räumen der Main-Post in Würzburg ab 11 Uhr die Vereinsgründung der „Vereinigung der Medien-Ombudsleute e.V.“. Im Satzungsentwurf steht u. a.: „Zweck des Vereins ist die Stärkung der Presse- und Meinungsfreiheit in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft im Sinne von Artikel 5 des Grundgesetzes. Gefördert werden freiwillige Selbstkontrolle, Qualität, Transparenz und Fairness in der Berichterstattung. Dazu gehört die Stärkung der Rechte von Personen, die von Berichterstattung betroffen sind. Angestrebt wird ein fairer Diskurs von Journalisten mit Lesern und Mediennutzern. Der Zweck des Vereins soll verwirklicht werden, durch...

  • Unterstützung bei der Etablierung von Medien-Ombudsleuten und durch deren Förderung innerhalb und außerhalb von Medienunternehmen
  • die Aus- oder Fortbildung von Journalisten, auch im Volontariat, mit dem Ziel, die Auseinandersetzung von Lesern mit redaktionellem Inhalt zu fördern, die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen gegenüber der Presse zu wahren und in Konflikten zu moderieren.
  • die Förderung der Selbstkontrolle und Selbstreflexion in den Redaktionen.
  • die Förderung des Dialogs zwischen Redaktionen, Zeitungslesern und Onlinenutzern.
  • die Unterstützung von Ombudsleuten bei der Schlichtung von Konflikten zwischen Journalisten, Lesern, Nutzern und Institutionen.
  • die Schaffung eines Netzwerkes von Ombudsleuten, das durch gegenseitige Unterstützung zur Stärkung ihrer Unabhängigkeit beiträgt. Das geschieht durch regelmäßige Treffen der Ombudsleute, wenn möglich mindestens einmal im halben Jahr, durch Workshops und Konferenzen auch mit Wissenschaftlern, Politikern und Funktionären von Institutionen.
  • Orientierung am Kodex des Deutschen Presserates und der Europäischen Charta für Pressefreiheit.
  • die Unterstützung für Einführung und Formulierung von Medien-Kodices oder Leitlinien zur Sicherung von journalistischer Unabhängigkeit in den Verlagen und Redaktionen
  • Forschung und Debatten zu ethischen Regeln und zum Handwerk des Journalismus.“